Mit einer Poolheizung können Sie schon vor dem Sommer ins Wasser und bis in den Herbst hinein weiter baden. In dieser Kategorie finden Sie die drei gängigsten Systeme, um einen privaten Pool zu heizen – so wählen Sie das passende für Ihre Beckengröße und Ihre vorhandene Technik.
Welche Poolheizung passt zu Ihnen?
- Wärmepumpe: Sie nimmt Wärme aus der Außenluft auf und gibt sie an das Wasser ab. Die effizienteste Lösung für Außenpools jeder Größe und die beliebteste, um die Saison zu verlängern.
- Elektrischer Durchlauferhitzer: Er heizt das Wasser über einen Heizstab. Kompakt, einfach zu installieren und ideal für kleine Pools, Whirlpools und Aufstellpools.
- Wärmetauscher: Er nutzt eine vorhandene Wärmequelle wie den Heizkessel oder eine Solarthermieanlage, um das Poolwasser zu erwärmen.
So finden Sie die richtige Leistung
Zuerst brauchen Sie das Wasservolumen: Multiplizieren Sie Länge, Breite und mittlere Wassertiefe in Metern – das Ergebnis sind Kubikmeter (m³). Damit gehen Sie direkt zu den Wärmepumpen Ihrer Größe: bis 30 m³, bis 60 m³, bis 100 m³ oder über 100 m³. In kühlen Regionen oder wenn Sie schon im Frühjahr baden möchten, wählen Sie die nächstgrößere Klasse.
Tipps zum Energiesparen
- Decken Sie den Pool nachts mit einer Solarplane ab: Ein Großteil der Wärme geht über die Wasseroberfläche verloren.
- Lassen Sie das Gerät in den wärmsten Stunden des Tages laufen, dann arbeitet die Wärmepumpe am effizientesten.
- Halten Sie die Wassertemperatur konstant, statt das Wasser auf einen Schlag aufzuheizen.
Häufige Fragen
Kann ich eine Wärmepumpe mit einer Salzelektrolyse nutzen?
Ja. Prüfen Sie im Datenblatt, ob der Wärmetauscher des Geräts aus Titan ist – Titan ist salzwasserbeständig.
Was ist der Unterschied zwischen On/Off- und Inverter-Wärmepumpen?
Ein On/Off-Gerät arbeitet immer mit voller Leistung und schaltet ab, sobald die Temperatur erreicht ist. Ein Inverter-Gerät passt die Leistung an den Bedarf des Pools an – es verbraucht weniger Strom und ist leiser.